Schlagwort-Archiv: Transidentität

DSC01865

Ein erfahrungsreiches Vereinswochenende..ein Erfolgsbericht…

Fortsetzung folgt … wir machen es wieder!

Nach unserem gelungenen Wochenende in Hinterstoder mit Vorträgen, Freizeit, Kennenlernen und Erfahrungsaustausch haben wir in der gemeinsamen Feedbackrunde beschlossen, es gibt ein Revival.. einen fixen Plan, dass wir es 2014 wieder tun! :)

Die Agenda der besprochenen Themen und Punkte war genauso zahl,- wie ideenreich, genauso individuell unterschiedlich wie allgemein passend.

Anbei ein paar Fotos des TMA Teams mit den Mitgliedern & Angehörigen. (c) TMA
Für Mitglieder hier das Fotoalbum mit allen Bildern.

Themenpunkte
Wir haben die aktuelle Situation der Psychotherapie, des ICD-10, des neuen Begriffs “Gender Dysphoria”, der OP-Möglichkeiten und Methoden in Österreich, der Hormontherapie und ihren unendlichen Weiten, und die Herkunft und Köstlichkeit eines Likörs, genauso besprochen wie persönliche, individuelle Probleme und Lösungsansätze für jeden Teilnehmer.

Besonders gefreut hat es uns, dass auch soviele Angehörige den Weg zu uns und dem Wochenende gesucht und gefunden haben!
Wir würden uns über noch mehr so aktive Angehörige & Mitglieder freuen! Also bitte meldet euch an und werdet UnterstützerIn!!

Unterkunft & Verpflegung
Besonders positiv möchten wir an dieser Stelle die unglaublich gastfreundliche Unterkunft von Edith (Pension Alpenrose) hervorheben, die uns die Tage mit Herzlichkeit und wahnsinnig gutem Essen versüßt hat und somit zum allgemeinen Wohlbefinden massgeblich beigetragen hat! Wir sagen DANKE!!!

Vorträge
Besonderer Dank gilt auch Mag. Nicole Kienzl für Ihr persönliches Engagement, Ihre Motivation und die zahlreichen Fachinformationen. Danke für die Teilnahme! Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!

Was wir noch alles besprochen und beschlossen haben (Stammtische, und, und, und) erfahrt ihr nun laufend. Details gibt es für Mitglieder auf der Webseite und in unseren Foren.

Es war erfahrungs,-  informations,- kennenlern,- spaß,- kommunikations,-  und essensreich!!

Danke für 3 großartige Tage!
Euer TMA Team

Bist du echt?

Auszug aus einem Interview mit Sam…

[ ....Kein Zweifel: Sam Schweiger, Transmann aus der RTL 2-Serie “Transgender-Mein Weg in den richtigen Körper” ist durch seine Mitwirkung in der Dokusoap bei Transsexuellen zu einer Art Idol geworden. Es ist schon fast Ehrfurcht, mit der Sam Schweiger in der Wiener “Villa” empfangen wird.

Neben seinem Job in der Kommunikationsbranche begleitet Sam als Obmann-Stv. des Vereins Transmann Austria Menschen auf ihrem transidenten Weg. Die TV-Serie hat die Thematik Transsexualität massentauglich in Szene gesetzt – dadurch haben die Zuschriften einen neuen Zenit erreicht. “Zwischen 19 und 22 Uhr brauche ich mir gar nichts vorzunehmen”, so Sam, der in diesem Zeitraum vor allem Anfragen auf Facebook beantwortet. “Manchmal werde ich gefragt, ob ich wirklich der Sam aus der Serie bin, und kein Schauspieler.” Sam ist echt, sein Facebook-Account ist echt – und er beantwortet alle Anfragen selbst....]

Den vollständigen Artikel könnt ihr auf der Plattform http://www.owl-lab.at/sam_schweiger/ nachlesen.

Mehr Infos zur neuen Plattform OWL-Lab findet ihr unter www.owl-lab.at

 

Studie zum Thema Transidentität

Die Sexual,- und Psychotherapeutin Mag. Nicole Kienzl veröffentlicht auf Ihrer Webseite: www.psy-praxis.com einen Blogbeitrag mit dem Thema:

Psychotherapie unter Zwang – ein Dilemma? Erfahrungen transidenter Menschen  -
Auf der Seite findet man eine knappe Zusammenfassung einer kürzlich verfassten Studie.

Auszug: [.......Bemerkenswert ist, dass alle Interviewten, anderen Transidenten – die erst am Beginn der Angleichung stehen – raten, eine Psychotherapie in Anspruch zu nehmen.....]

weitere interessante Facts und den ganzen Artikel zum Nachlesen gibt es HIER

Wir vom Verein haben einen Kommentar zur Studie veröffentlicht – hier ein Auszug daraus:

…. [ Die Studie zeigt sehr interessante Ergebnisse und bestätigt oft gestellte Fragen an transidente Personen, zu denen ich persönlich auch zähle. Ich vertrete auch offen die Meinung dass eine Therapie eine notwendige Begleitung ist, da sich die Personen in verschiedenen Stadien der Angleichung oder gerade erst am Weg befinden. Ängste und Zweifel begleiten unseren Weg. Es gehört Mut dazu und eine “Zwangshürde” wie die Therapie momentan eingesetzt wird, erleichtert für viele den Schritt nicht. Weiters kommen viele Personen aus unterschiedlichen Schichten und haben einen differenzierten Background und Wissenslevel.

Was oft vergessen wird, ist dass die Therapie vorgeschrieben wird und dies auch ein nicht unerhebliches finanzielles Problem darstellt. Vorallem wenn die Betroffenen noch minderjährig sind. Eine neu definierte Form der Begleitung und Unterstützung, die wie in der Studie evaluiert, von vielen Transidenten auch begrüßt und vorallem angeraten wird wenn sie schon weiter sind, wäre dringlichst notwendig und vorallem sollte diese auch die therapeutischen Gespräche der Angehörigen im Ansatz mit einschließen bzw. andenken.

...... Wir (ich) würden ein Veränderung bei der Bezeichnung aber auch in der Vorgehensweise mit Therapie als Begleitung für den transidenten Weg sehr begrüßen und tatkräftig unterstützen wenn wir dadurch eine Neuerung bewirken könnten.....]