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Behandlungskosten für transidente Personen

Wir möchten hier auf einen wichtigen Beitrag von Trans Austria hinweisen, geschrieben von Angelika Frasl. Wir geben hier einen Auszug aus dem Artikel wieder.
Autor/Rechte bei Angelika Frasl.

Wir bitten euch aktiv zu werden und die Sicherstellung der Kostenübernahme zu unterstützen. Danke!

Sicherstellung der Übernahme der Behandlungskosten für transidente Personen!

Seitens einiger internationaler Transgendervereinigungen wird seit einiger Zeit eine Depathologisierung transidenter Menschen durch Streichung der im ICD 10 (Reihe F 64.x) festgelegten Diagnosen gefordert.

Transidente Menschen wissen, dass sie nicht krank oder verrückt sind und fühlen sich auch nicht so. In diesem Sinne wären die Initiativen jederzeit zu unterstützen.

Sollte es nun seitens der WHO oder anderer Stellen tatsächlich zu einer Streichung der Diagnose „Transsexualismus“ (F 64.0), bzw. Störung der Geschlechtsidentität des Kindesalters (F 64.2) aus dem ICD 10 kommen, dann besteht auch hierzulande die Gefahr, dass die Krankenkassen in Zukunft keine Leistungen für die Behandlung transidenter Menschen mehr übernehmen werden.

Um dieser Gefahr, und des damit verbundenen extremen Leidensdrucks betroffener Menschen entgegenzuwirken, hat sich Trans-Austria entschlossen eine Unterschriftenaktion zu starten, deren Ziel es ist die zuständigen Stellen aufzufordern dafür Sorge zu tragen, dass sichergestellt ist, dass die Behandlungskosten transidenter Menschen, unabhängig von den im ICD festgehaltenen Diagnosen, auch in Zukunft vom öffentlichen Gesundheitssystem übernommen werden.

Unterschriftenlisten können hier heruntergeladen werden ! PDF Download

Wir bitten darum ausgefüllte Listen an Trans-Austria, Währinger Straße 108/6, A-1180 Wien zu senden..

Wir danken euch für eure Unterstützung!

Hier könnt ihr weiterlesen