Die Sexual,- und Psychotherapeutin Mag. Nicole Kienzl veröffentlicht auf Ihrer Webseite: www.psy-praxis.com einen Blogbeitrag mit dem Thema:

Psychotherapie unter Zwang – ein Dilemma? Erfahrungen transidenter Menschen  -
Auf der Seite findet man eine knappe Zusammenfassung einer kürzlich verfassten Studie.

Auszug: [.......Bemerkenswert ist, dass alle Interviewten, anderen Transidenten – die erst am Beginn der Angleichung stehen – raten, eine Psychotherapie in Anspruch zu nehmen.....]

weitere interessante Facts und den ganzen Artikel zum Nachlesen gibt es HIER

Wir vom Verein haben einen Kommentar zur Studie veröffentlicht – hier ein Auszug daraus:

…. [ Die Studie zeigt sehr interessante Ergebnisse und bestätigt oft gestellte Fragen an transidente Personen, zu denen ich persönlich auch zähle. Ich vertrete auch offen die Meinung dass eine Therapie eine notwendige Begleitung ist, da sich die Personen in verschiedenen Stadien der Angleichung oder gerade erst am Weg befinden. Ängste und Zweifel begleiten unseren Weg. Es gehört Mut dazu und eine “Zwangshürde” wie die Therapie momentan eingesetzt wird, erleichtert für viele den Schritt nicht. Weiters kommen viele Personen aus unterschiedlichen Schichten und haben einen differenzierten Background und Wissenslevel.

Was oft vergessen wird, ist dass die Therapie vorgeschrieben wird und dies auch ein nicht unerhebliches finanzielles Problem darstellt. Vorallem wenn die Betroffenen noch minderjährig sind. Eine neu definierte Form der Begleitung und Unterstützung, die wie in der Studie evaluiert, von vielen Transidenten auch begrüßt und vorallem angeraten wird wenn sie schon weiter sind, wäre dringlichst notwendig und vorallem sollte diese auch die therapeutischen Gespräche der Angehörigen im Ansatz mit einschließen bzw. andenken.

...... Wir (ich) würden ein Veränderung bei der Bezeichnung aber auch in der Vorgehensweise mit Therapie als Begleitung für den transidenten Weg sehr begrüßen und tatkräftig unterstützen wenn wir dadurch eine Neuerung bewirken könnten.....]