Archiv für den Monat: Januar 2013

Bist du echt?

Auszug aus einem Interview mit Sam…

[ ....Kein Zweifel: Sam Schweiger, Transmann aus der RTL 2-Serie “Transgender-Mein Weg in den richtigen Körper” ist durch seine Mitwirkung in der Dokusoap bei Transsexuellen zu einer Art Idol geworden. Es ist schon fast Ehrfurcht, mit der Sam Schweiger in der Wiener “Villa” empfangen wird.

Neben seinem Job in der Kommunikationsbranche begleitet Sam als Obmann-Stv. des Vereins Transmann Austria Menschen auf ihrem transidenten Weg. Die TV-Serie hat die Thematik Transsexualität massentauglich in Szene gesetzt – dadurch haben die Zuschriften einen neuen Zenit erreicht. “Zwischen 19 und 22 Uhr brauche ich mir gar nichts vorzunehmen”, so Sam, der in diesem Zeitraum vor allem Anfragen auf Facebook beantwortet. “Manchmal werde ich gefragt, ob ich wirklich der Sam aus der Serie bin, und kein Schauspieler.” Sam ist echt, sein Facebook-Account ist echt – und er beantwortet alle Anfragen selbst....]

Den vollständigen Artikel könnt ihr auf der Plattform http://www.owl-lab.at/sam_schweiger/ nachlesen.

Mehr Infos zur neuen Plattform OWL-Lab findet ihr unter www.owl-lab.at

 

mitglied

MITglied werden

Liebe Interessierte, Betroffene und werdende MITglieder!

Dies ist eine Vereinsinformation an alle, die noch keine Mitglieder sind und jene, die sich gerade angemeldet haben. Wir haben auf der Webseite die Möglichkeit geschaffen, schnell und einfach Mitglied zu werden und unsere ehrenamtliche Arbeit damit zu unterstützen. Für Unterstützer, Sponsoren und Mitglieder haben wir zusätzlich zur Beratung und Begleitung auch einige Veranstaltungen und Events/Projekte für 2013 im Programm.

MITglied ist in unserem Bereich ein sehr tragendes Wort – in doppeltem Sinn

Einerseits trägt eine Mitgliedschaft unsere Vereinsgemeinschaft und ihr helft und unterstützt uns in unserer Beratungs,- und Hilfeleistung.
Und zweitens ist der Verein für werdende “MITglieder” im medizinischen Sinn da, um sie auf dem Weg dorthin zu begleiten und ihnen, sofern sie das wollen, die Unterstützung zu geben ein MITglied zu werden.

Wir haben für heuer wieder einige Infoabende und Veranstaltungen geplant, aber auch Projekte und einige wichtige News. Wir würden euch bitten, wenn ihr euch für den Verein interessiert und unsere Beratung in Anspruch nehmen möchtet, auch uns mit einer Mitgleidschaft zu helfen. Aber auch Sachspenden und Hilfe in Arbeitsleistung sind immer willkommen. Eine Mitgliedschaft um 25 Euro im Jahr ist nicht viel aber unsere Arbeit wird damit unterstützt und ihr ermöglicht uns, dass wir dort beraten und helfen und informieren können wo es gebraucht wird. Wir finanzieren alles aus Eigenmitteln.

Wenn ihr euch über die Webseite registriert bekommt ihr erst nach Begleichung des Mitgliedbeitrages auf unser Konto den Zugang zum Mitgliedsbereich. Wir müssen einige Infos im geschützten Mitgliederbereich zur Verfügung stellen.

Somit bleibt uns nur noch DANKE zu sagen für alle die sich entschliessen uns zu unterstützen damit wir euch unterstützen können.
Auf ein grossartiges 2013 und MITeinander!

Euer Transmann Austria Team!

Studie zum Thema Transidentität

Die Sexual,- und Psychotherapeutin Mag. Nicole Kienzl veröffentlicht auf Ihrer Webseite: www.psy-praxis.com einen Blogbeitrag mit dem Thema:

Psychotherapie unter Zwang – ein Dilemma? Erfahrungen transidenter Menschen  -
Auf der Seite findet man eine knappe Zusammenfassung einer kürzlich verfassten Studie.

Auszug: [.......Bemerkenswert ist, dass alle Interviewten, anderen Transidenten – die erst am Beginn der Angleichung stehen – raten, eine Psychotherapie in Anspruch zu nehmen.....]

weitere interessante Facts und den ganzen Artikel zum Nachlesen gibt es HIER

Wir vom Verein haben einen Kommentar zur Studie veröffentlicht – hier ein Auszug daraus:

…. [ Die Studie zeigt sehr interessante Ergebnisse und bestätigt oft gestellte Fragen an transidente Personen, zu denen ich persönlich auch zähle. Ich vertrete auch offen die Meinung dass eine Therapie eine notwendige Begleitung ist, da sich die Personen in verschiedenen Stadien der Angleichung oder gerade erst am Weg befinden. Ängste und Zweifel begleiten unseren Weg. Es gehört Mut dazu und eine “Zwangshürde” wie die Therapie momentan eingesetzt wird, erleichtert für viele den Schritt nicht. Weiters kommen viele Personen aus unterschiedlichen Schichten und haben einen differenzierten Background und Wissenslevel.

Was oft vergessen wird, ist dass die Therapie vorgeschrieben wird und dies auch ein nicht unerhebliches finanzielles Problem darstellt. Vorallem wenn die Betroffenen noch minderjährig sind. Eine neu definierte Form der Begleitung und Unterstützung, die wie in der Studie evaluiert, von vielen Transidenten auch begrüßt und vorallem angeraten wird wenn sie schon weiter sind, wäre dringlichst notwendig und vorallem sollte diese auch die therapeutischen Gespräche der Angehörigen im Ansatz mit einschließen bzw. andenken.

...... Wir (ich) würden ein Veränderung bei der Bezeichnung aber auch in der Vorgehensweise mit Therapie als Begleitung für den transidenten Weg sehr begrüßen und tatkräftig unterstützen wenn wir dadurch eine Neuerung bewirken könnten.....]